Noa, geb. 6.7.2005 † 14.08.2005


Seit der Geburt von Nikolay habe ich mir immer wieder ein Fohlen gewünscht.

Als Rüdiger anlässlich meines Geburtstages 2004 endlich zustimmte, hatte ich 3 Tage später

bereits einen passenden Hengst ausgemacht und die Belegung hat Bilderbuchmaßig geklappt.

Wir waren alle mit tragend und die letzten Wochen vor der Geburt total aufgeregt und ständig zur Kontrolle im Stall.

Als unser Noa endlich das Licht der Bild erblickt hatte, er stand einfach eines Morgens bei seiner Mama und seinem Onkel im Stall, waren wir alle so unendlich glücklich.

Sina machte auf dem Weg zur Arbeit eine Handbremsendrehung auf der Autobahn um gleich den kleinen Mann in Augenschein zu nehmen und die Kinderchen durften die Schule schwänzen. Selbst die Hunde waren sofort in ihn verliebt und konnten gar nicht von ihm lassen. Da er nach “€žnichts” roch haben sie ihn wahrscheinlich irgendwo in die Kategorie zwischen Hund und Pferd eingestuft. Wir verbrachten 12 Stunden Non-Stop im Stall und bewunderten die Fortschritte minütlich. Die Hunde beobachteten ihn oft stundenlang und waren genauso fasziniert von ihm wie wir alle.

Noa hat so viel Freude und Glück in unser Leben gebracht. Nie hatten wir soviel Besuch und

durch ihn haben wir so viele nette Leute kennengelernt und die Menschen einander näher gebracht.

 Leider hat er mit 4 Wochen eine Kolik bekommen, die OP gut überstanden, aber sein Immunsystem war nicht stark genug und so hat er die vielen Entzündungen (Venen-, Gelenk- und Lungenentzündung) nicht verkraftet, so dass wir am 14.08.2005 die schwere Entscheidung treffen mussten und ihn erlöst haben.

Er durfte noch ein paar Stunden bei seiner Mutter sein, so dass sie Abschied nehmen konnte.

Er war und ist und wird immer eine sehr große Bereicherung in unserem Leben sein.


Sina hat mit ihren und mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke sehr passende Worte gefunden: “€žNoa ist so lang bei uns, wie wir ihn nicht vergessen, und das werden wir nicht.”


Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die Dir nicht gegeben werden können,

weil Du sie nicht leben könntest.

Und es handelt sich darum, alles zu leben.

Lebe jetzt die Fragen.

Vielleicht lebst Du dann allmählich, ohne es zu merken,

eines Tages in die Antworten hinein. (Rainer Maria Rilke)

Bilder